Verarbeitung

Nach dem Erlegen und Aufbrechen wird das Wild unverzüglich in eine Kühlkammer transportiert und auf plus sieben bis plus vier Grad heruntergekühlt. Hier hängt es gut gekühlt für drei bis fünf Tage ab. Während dieser Zeit wird im Tierkörper Glykogen, die muskeleigene Energiereserve, abgebaut und in Milchsäure umgewandelt. Dieser Prozess wird als Fleischreifung bezeichnet und bewirkt die Zartheit des Fleisches. Im Anschluss wird das Wild fachgerecht zerwirkt und kommt direkt in den Verkauf oder wird tiefgefroren. Innereien vom Wild müssen sofort verarbeitet werden und können somit im unverarbeiteten Zustand nicht angeboten werden.